Doppeldenk (aus Wikipedia engl. doublethink; in älteren Übersetzungen: Zwiedenken) ist ein Neusprech-Begriff aus dem dystopischen Roman 1984 von George Orwell und beschreibt eine Art widersprüchlichen Denkens, von dem gesagt wird, dass zu seinem Verständnis Doppeldenk selbst die Voraussetzung bilde. Durch dieses propagierte Denken, bei dem zwei widersprüchliche oder sich gegenseitig ausschließende Überzeugungen aufrechtzuerhalten und beide zu akzeptieren sind, setzt die herrschende Kaste die Gesetze der Logik außer Kraft. Dadurch wird das Denken der Parteimitglieder schwammig und in Zweideutigkeit gehalten, wodurch schnelle Kurswechsel des Regimes auf eigentümliche Weise sofort akzeptiert werden können, auch wenn es sich dabei um das genaue Gegenteil der zuvor noch „gültigen Wahrheit“ handelt, etwa bei abrupten Wechseln der Feindbilder oder der politischen Losungen.
Das schließt mit ein: Absichtlich Lügen zu erzählen und aufrichtig an sie zu glauben; jede beliebige Tatsache zu vergessen, die unbequem geworden ist, und dann, falls es wieder nötig ist, sie aus der Vergessenheit zurückzuholen; so lange wie nötig die Existenz einer objektiven Realität zu leugnen und gleichzeitig die Realität zu akzeptieren, die man verleugnet.
 
doublethink  "To know and not to know, to be conscious of complete truthfulness while telling carefully constructed lies, to hold simultaneously two opinions which cancelled out, knowing them to be contradictory and believing in both of them, to use logic against logic, to repudiate morally while laying claim to it, to believe that democracy was impossible and that the Party was the guardian of democracy, to forget, whatever it was necessary to forget, then draw it back into memory again at the moment when it was needed, and then promptly to forger it again, and above all, to apply the same process to the process itself--that was the ultimate subtlety: consciously to induce unconsciousness, and then, once again, to become unconscious of the act of hypnosis you had just performed. Even to understand the word "doublethink" involved the use of doublethink."

Ja, ja, lieber Besucher, das gibt es!

Klar, nützliche Infos sind ja tendenziell öde und langweilig. Ganz schlimm ist es mit den sinnvollen Infos, an denen haftet neben dem Image von 'öde' und 'langweilig' auch noch der Geruch von 'Belehrung' an. Und wo die Belehrung auftaucht, ist auch die Moral nicht weit. Und über die Moral wollen wir uns von der Hypotenuse aus nicht zu weit hinauslehnen. Wir lassen da lieber den Herrn Oscar Wilde sprechen:

Die Moral ist immer die letzte Zuflucht von Leuten, die die Schönheit nicht begreifen.

Dem ist nichts beizufügen. Nur die Bemerkung: Die Nützlichen und sinnvollen Infos hier, die müssen Sie einfach lesen!

Wenn Sie grad so Zeit haben ...

Das wird noch kommen.

Wie Sie sicher gemerkt haben: Das kann ja nicht alles gewesen sein. Ist es auch nicht.

Wir arbeiten dran.

Wie kommt man auf den Namen hypotenuse für einen Website? Das ist an sich eine private Sache, aber im Sinne von freier Information wollen wir hier keine Geheimniskrämerei betreiben, auch wenn es eventuell weniger hergibt, als jetzt wahrscheinlich erwartet wird.

Zwei Hauptüberlegungen standen im Vordergrund:

  1. Der Name musste frei sein. Nachdem usa.com, ch.ch und einstein.ch besetzt waren und wir schlicht die Zeit nicht hatten, weiter zu probieren, griffen wir zu einer fundamentalen Überlegung, siehe Punkt 2.
  2. Es gibt im Universum viele ebene, geschlossene und von geraden Linien begrenzte Flächen (offene Flächen passen uns nicht, open-source ist ok, aber grenzenloses Zeugs soll man nicht fördern und Kreise gibt es eh' schon viel zu viele). Von diesen Flächen gibt es genau eine Figur, welche im Maximum einen rechten Winkel zwischen zwei Seiten haben kann, nämlich das Dreieck. Und wenn man schaut, was sich im Universum so alles tut: Es geht nun definitiv in der Mehrheit der Fälle nicht mit rechten Dingen zu und her! Somit war mehr als ein möglicher rechter Winkel nicht akzeptabel. Nachdem das Dreieck gesetzt war, schien 'dreieck' als Name dann doch etwas simpel. Bei den Katheten haben wir das Problem, dass es zwei davon gibt, die Ankathete und die Gegenkathete und da wollten wir nicht die eine beleidigen, indem wir die andere genommen hätten. Blieb die Hypotenuse. Da gibts nur eine und der Name ist echt cool, vor allem, weil niemand so recht weiss, ob man das mit oder ohne 'h' nach dem 't' schreibt. Und der Name war noch frei, siehe unter Punkt 1.

So, das war's. Natürlich kommt dazu, dass wir damit auch grad noch den Satz von Phytagoras mit drin haben, der ja neben seiner Rolle als Schülerschreck durchaus eine Errungenschaft war und noch ist (hier noch ein Link zu Beweisen des erwähnten Satzes, denn wir benützen ja oft Formeln, welche wir einfach glauben: Also hier.)

Damit jemand irgendwas im Netz publiziert, dafür muss es eine Motivation geben, denn: Das gibt im Fall eine Heidenarbeit und dann kostet es auch noch, ist also noch trüber als unbezahlte Arbeit ...

Die Gründe für eine Internetpräsenz liegen - wie so vieles, welches langfädig beschrieben wird - auf der Hand. Aber irgendetwas muss ja in diesen Artikel rein, deshalb schreiben wir ein paar davon auf, damit es gut ausschaut.

  1. Man hat hohe Ansprüche und deshalb passt einem nichts: Zufälligerweise passt einem von den vielen Milliarden von Internetauftritten kein einziger so richtig, aber man möchte trotzdem im Internet surfen.
  2. Man hat: Zuviel Zeit nämlich, und die kann man also bei einem solchen Unterfangen, wie hier beschrieben, problemlos und effizient verplempern.
  3. Man leidet: An einer Profilierungsneurose zum Beispiel.
  4. Man unterliegt. Meist einem Irrglauben. Nämlich der Annahme, dass es mindestens einen weiteren Menschen gibt, welcher sich - wenn auch nur für kurze Zeit - für mindestens einen kleinen Teil des Publizierten interessieren könnte, auch wenn er/sie sich nur zufälligerweise auf der Webseite verirrt hat. Hier ein ganz wichtiger Hinweis: Es gibt tatsächlich Websites, bei welchen es in der Tat Menschen gibt, welche sich nicht nur darauf verirren, sondern diese aktiv suchen und (man beachte auch Punkt 6) sogar bereit sind, für die Klicks zu bezahlen, aber dies hier ist kein solcher Website!
  5. Man will etwas verkaufen. Hier kommt natürlich Punkt 4 etwas quer rein, aber man soll ja nicht ständig alles hinterfragen!
  6. Man will Geld verdienen. Viel Glück! Ausser man hat einen Website, welcher unter 4 beiläufig erwähnt wurde.
  7. Man möchte überzeugen. Andere Menschen zum Beispiel, von irgendeiner Idee zum Beispiel. Das geht am besten (oder besser gesagt: nur), wenn man die Besucher für jeden Klick auf einen Knopf 'Du hast mich überzeugt' bezahlt.
  8. Man hört sich gerne selber sprechen. Und möchte nun auch noch lesen, was man selber geschrieben hat. Wenn man leicht vergisst, kann dies eine lohnende und innovative Art des Selbstgesprächs sein. Auch Punkt 7 spielt da rein: Wenn man sich selbst von etwas überzeugen möchte: Hier haben wir das Tool dazu.
  9. Man will helfen. Anderen Erdbewohnern zum Beispiel. Man vergisst allerdings leicht, dass diese dann neben dem ganzen Daseinskampf auch immer noch das neu publizierte Zeugs lesen müssen. Einfacher wäre hier natürlich, das Geld für den Website zu sparen und direkt zu spenden, aber eben: Viel zu einfach ...

... die weiteren Gründe liegen - wie oben erwähnt - auf der Hand und werden zum Aufschreiben als Übung für den Leser belassen. So können Sie ja für den Rest selber so einen Website erstellen, anstatt einfach nur hier bequem zu lesen...

Wenn Sie aber herausfinden möchten, welches die Motivation(en) für diesen Website war(en): Da bleibt ihnen nur: Sie müssen den ganzen Kram lesen cool!